Arbeitsgruppen

ARBEITSGRUPPEN

Gemeinsam ans Ziel

Schon an der Definition der Gesundheitsziele waren alle wichtigen politischen und gesellschaftlichen Bereiche beteiligt. Seit im Jahr 2013 mit der Umsetzung begonnen wurde, bestimmte das Prinzip „Gesundheit in allen Politikfeldern (Health in All Policies)“ auch die Besetzung der Arbeitsgruppen: Abhängig vom Thema gehören einer Arbeitsgruppe daher stets unterschiedliche Mitglieder des Plenums sowie zahlreiche Expertinnen und Experten relevanter Organisationen an.

Vorgehensweise in den Arbeitsgruppen

In mehreren Workshops entwickeln die Arbeitsgruppen konkrete Strategie- und Maßnahmenkonzepte für die einzelnen Gesundheitsziele. Dazu formulieren sie jeweils zwei bis drei Wirkungsziele, definieren geeignete Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung und klären Verantwortlichkeiten sowie Zeitpläne für die Realisierung. Ist der Arbeitsgruppenbericht fertiggestellt, beginnen die beteiligten Institutionen und Organisationen mit der Umsetzung der Maßnahmen.

Das begleitende Monitoring überprüft, ob die geplanten Vorhaben verwirklicht und die angestrebten Ziele tatsächlich erreicht wurden.

(Fertigstellung des AG-Berichts: Februar 2015)

In fünf Workshops wurden drei Wirkungsziele und Maßnahmenpläne erstellt, die wichtige Beiträge für ein längeres Leben bei guter Gesundheit leisten sollen. Detaillierte Informationen über Prozess und Ergebnisse können im Bericht der Arbeitsgruppe nachgelesen werden.

Wirkungsziele

  1. Eine politikfeldübergreifende Kooperation der relevanten Akteure im Sinne einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik aufbauen
  2. Arbeitswelten, insbesondere Betriebe, die sich systematisch und strukturiert mit dem Erhalt und der Verbesserung von Gesundheit auseinandersetzen, ausbauen
  3. Durch die Gestaltung der relevanten Lebenswelten Menschen jeden Alters die Möglichkeit geben, ihre Gesundheitspotentiale auszuschöpfen und eine aktive Rolle einzunehmen

MASSNAHMEN (AUSWAHL)

Politikfeldübergreifende Gesundheitsförderungsstrategie

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Länder, Sozialversicherungsträger und mitverantwortliche Institutionen

Kurzbeschreibung:

Bund, Länder und Sozialversicherungen haben die Gesundheitsförderungsstrategie entwickelt, um eine inhaltlich abgestimmte Vorgehensweise und Mittelverwendung sicherzustellen. Zur Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention wurden auf Länderebene sogenannte Gesundheitsförderungsfonds eingerichtet, die zwischen 2013 und 2022 über ein Budget von 150 Millionen Euro verfügen.

Ein Großteil (66 Prozent) dieser Mittel ist für die nachfolgenden Schwerepunkte zu verwenden: gesunde Kinderkrippen und gesunde Kindergärten, gesunde Schulen, gesunde Lebenswelten und gesunde Lebensstile von Jugendlichen und Menschen im erwerbsfähigen Alter, Gesundheitskompetenz von Jugendlichen, Menschen im erwerbsfähigen Alter und älteren Menschen, Frühe Hilfen, soziale Teilhabe und psychosoziale Gesundheit von älteren Personen.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Die Gesundheitsförderungsfonds auf Länderebene unterstützten im Zeitraum von 2013 bis 2015 insgesamt 162 Maßnahmen. Der Großteil (knapp 73 Prozent) der eingesetzten finanziellen Mittel wurde für die vorgesehenen Schwerpunkte eingesetzt. Rund 75 Prozent der Maßnahmen verfolgen gemeinsame Ziele mit anderen Politikfeldern oder Gesellschaftsbereichen (Gesundheit in allen Politikfeldern/Health in All Policies).

Alter(n)sgerechtes Arbeiten verbreitern

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Kurzbeschreibung:

Alter(n)sgerechtes Arbeiten im Rahmen des Angebots von fit2work umfasst Beratung für Betriebe, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitslose. Ziel ist es, die Gesundheit älterer Menschen im Arbeitskontext zu festigen und die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Außerdem sollen Lösungsansätze für gesundheitliche Belastungen erarbeitet werden, die entweder im Arbeitsalltag auftreten oder das Finden geeigneter Beschäftigung behindern. Verbesserte Rahmenbedingungen für ältere Menschen sollen dazu beitragen, die Menschen gesund und länger im Erwerbsleben zu halten.

Allgemeine Ansatzpunkte für alternsgerechtes Arbeiten im Rahmen einer umfassenden betrieblichen Gesundheitspolitik sind: Sensibilisierung der Führungskräfte (alternsgerechte Führung), alternsgerechte Arbeitsorganisation (Anpassung von Arbeitsprozessen, Arbeitsplätzen und Arbeitsinhalten), betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention gegen arbeitsbedingte Erkrankungen sowie Qualifikation, Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Im Rahmen der fit2work-Betriebsberatung wurden bisher 881 Betriebe betreut (Stand: 31.03.2017). Rund 70.000 Personen informierten sich seit Programmstart 2011 über die Angebote von fit2work, über 47.000 erhielten eine Erstberatung und mehr als 21.000 Personen wurden in ein Case Management inkl. Intensivberatung aufgenommen (Stand: 30.04.2017). Beinahe 40% der im Vorjahr bei fit2work Beratenen waren über 50 Jahre alt.

Nähere Informationen zu fit2work:
http://www.fit2work.at/home

Leitung der Arbeitsgruppe:
Christian Operschall (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; BMASK)

Stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe:
Stefan Spitzbart (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger; HVB)

Weitere Mitglieder: (Name, Organisation)

  • Thomas Amegah, Ländervertreter Landessanitätsdirektionen (LSD)
  • Gudrun Braunegger-Kallinger, Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)
  • Andreas Eckwolf, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Bianca Fadler, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
  • Ursula Frohner, Österreichischer Gesundheits- und Pflegeverband (ÖGKV)
  • Elisabeth Gampert-Zeisberger, Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK)
  • Reinhard Hager, Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB)
  • Christoph Heigl, Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF)
  • Bettina Huber, Arbeitsmarktservice (AMS)
  • Helmut Ivansits, Arbeiterkammer Wien (AK Wien)
  • Karin Reis-Klingspiegl, Forum österreichischer Gesundheitsarbeitskreise (AKS Austria)
  • Ingrid Korosec, Österreichischer Seniorenrat
  • Benjamin Krautberger, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Eva Landrichter, Industriellenvereinigung (IV)
  • Robert Lender, Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ)
  • Katharina Racher, Land Niederösterreich, Initiative „tut gut“
  • Martin Schenk, Armutskonferenz
  • Andrea Schmon, Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen / Sozialministeriumservice
  • Leopold Steinbauer, Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
  • Thomas Stickler, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)
  • Ilana Ventura, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Gabriela Wamprechtsamer, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Monika Wild, BAG freie Wohlfahrt
  • Martin Zach, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Nadine Zillmann, Wiener Gesundheitsförderung (WiG)

(Fertigstellung des AG-Berichts: August 2015)

Nach 6 Workshops wurde der Bericht der Arbeitsgruppe im August 2015 veröffentlicht und beim Europäischen Forum Alpbach präsentiert. Detaillierte Informationen über Prozess und Ergebnisse können im Bericht der Arbeitsgruppe nachgelesen werden.

Wirkungsziele

  1. Sozialen Aufstieg im Lebensverlauf und über die Generationen ermöglichen
  2. Soziale und gesundheitliche Ungleichheiten systematisch verringern
  3. Wirksamkeit des gesundheitlichen und sozialen Schutzes erhöhen und für alle sicherstellen

MASSNAHMEN (AUSWAHL)

Verstärktes Etablieren von Frühen Hilfen

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Bundesministerium für Familien und Jugend, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Länder und Sozialversicherungsträger, Gesundheit Österreich GmbH, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, Fonds Gesundes Österreich

Kurzbeschreibung:

Zahlreiche Studien belegen, dass das Aufwachsen in belasteten Situationen auch gesundheitliche Auswirkungen auf die betroffenen Kinder hat, die sich bis ins Erwachsenenalter erstrecken können. Der Aufbau von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken entlastet Familien bereits ab der Schwangerschaft spürbar und sorgt so für einen gesunden Start ins Leben und mehr Chancengerechtigkeit.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Ende 2016 standen in Österreich 23 regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke zur Verfügung, die mehr als 50 Bezirke abdecken. Während im Jahr 2015 ca. 380 Familien durch ein Frühe Hilfen-Netzwerk betreut werden konnten, profitierten im Jahr 2016 bereits 1.350 Familien von dieser Form der Unterstützung.

Zitat aus einem Feedback-Formular zu Frühe Hilfen: „Das Gefühl: es ist jemand da, wenn man Hilfe braucht. Macht weiter – ist ein tolles Projekt!“

Nähere Informationen zu Frühe Hilfen:
http://www.fruehehilfen.at

Produktionsschulen

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Kurzbeschreibung:

Die Jugendarbeitslosenquote liegt in Österreich mit 10,5 Prozent (Arbeitsmarktservice Österreich, Stand Feb. 2017) deutlich unter dem Schnitt der EU-28 (18,6 Prozent). Zur weiteren Verbesserung dieser Zahlen sollen junge Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gezielt bei der Berufsausbildung unterstützt werden.

Produktionsschulen bieten ein sehr individuelles Unterstützungsangebot. Jugendliche erhalten hier die Chance, versäumte Basisqualifikationen nachzuholen und wichtige Social Skills aufzubauen. Auf diese Weise werden sie optimal an den nächsten Ausbildungsschritt herangeführt.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Im Jahr 2016 nahmen über 4.000 Jugendliche das Angebot der Produktionsschule wahr.

Initiative Erwachsenenbildung: Nachholen von Bildungsabschlüssen, Basisbildung

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Bildung (BMB)

Kurzbeschreibung:

Die „Initiative Erwachsenenbildung“ ist ein Förderprogramm der Länder und des Bundes, das bildungsbenachteiligten und formal gering qualifizierten Erwachsenen bessere Zugangschancen zum Arbeitsmarkt eröffnet. In ganz Österreich gibt es damit die Möglichkeit, kostenlos Kurse im Bereich Basisbildung zu besuchen und den Pflichtschulabschluss nachzuholen.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

2015 gab es 5.898 Absolventinnen und Absolventen der „Initiative Erwachsenenbildung“.

Nähere Informationen zur Initiative Erwachsenenbildung:
https://www.initiative-erwachsenenbildung.at

Leitung der Arbeitsgruppe:
Anna Riebenbauer (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; BMASK) bis Ende 2016; seit Anfang 2017 Getrudis Spitzbart (Bundesministerium für Bildung)

Stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe:
Martin Schenk (Armutskonferenz)

Weitere Mitglieder: (Name, Organisation)

  • Ursula Achtsnit, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Thomas Amegah, Ländervertreter Landessanitätsdirektionen (LSD)
  • Gudrun Braunegger-Kallinger, Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)
  • Evelin Brem, Plattform Elterngesundheit
  • Irene Burian, Land Niederösterreich, Initiative „tut gut“
  • Renate Fally-Kausek, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Verena Grünstäudl, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA)
  • Renate Hackl, Land Oberösterreich
  • Helga Haftner, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Gabriele Jaksch, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD-Austria)
  • Karin Reis-Klingspiegl, Forum österreichischer Gesundheitsarbeitskreise (AKS Austria) / styria vitalis
  • Ines Stamm, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Stefan Spitzbart, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB)
  • Martina Thomasberger, Arbeiterkammer Wien (AK Wien)
  • Ingrid Wallner, Plattform Elterngesundheit (PEG)
  • Ilana Ventura, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Gabriela Wamprechtsamer, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Monika Wild, BAG Freie Wohlfahrt
  • Petra Leitner-Braun, Land Niederösterreich, Initiative „tut gut“

(Fertigstellung des AG-Berichts: April 2014)

Das Gesundheitsziel zur Gesundheitskompetenz wurde ursprünglich, wie alle anderen Gesundheitsziele, in einer Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Institutionen gemeinsam erarbeitet. Seit 2015 werden die Aufgaben der Arbeitsgruppe durch die österreichische Plattform für Gesundheitskompetenz wahrgenommen. Detaillierte Informationen über Prozess und Ergebnisse können im Bericht der Arbeitsgruppe nachgelesen werden.

Wirkungsziele

  1. Das Gesundheitssystem unter Einbeziehung der Beteiligten und Betroffenen gesundheitskompetenter machen.
  2. Die persönliche Gesundheitskompetenz unter Berücksichtigung von vulnerablen Gruppen stärken.
  3. Gesundheitskompetenz im Dienstleistungs- und Produktionssektor verankern.

MASSNAHMEN (AUSWAHL)

Einrichtung der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK)

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Sozialversicherungsträger, Länder, Bundesministerium für Familien und Jugend, Bundesministerium für Bildung, Sozialministerium, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, Fonds Gesundes Österreich und Multiplikatoren

Kurzbeschreibung:

Die Arbeitsgruppe empfahl, eine sektorenübergreifende Plattform zur nationalen Weiterentwicklung der Gesundheitskompetenz einzurichten. Ende 2014 wurde die Gründung der ÖPGK von der Bundesgesundheitskommission beschlossen. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, übernahm die ÖPGK ab 2015 auch die Agenden der Arbeitsgruppe. Seither koordiniert, unterstützt und entwickelt die ÖPGK die Umsetzung der drei Wirkungsziele.

Zu diesem Zweck hat sie sich folgende Aufgaben gestellt:

  1. Langfristige Entwicklung und Etablierung der Gesundheitskompetenz in Österreich unterstützen.
  2. Vernetzung, Zusammenarbeit, Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen fördern.
  3. Maßnahmen zwischen Politik- und Gesellschaftsbereichen ermöglichen und abstimmen.
  4. Gemeinsames Verständnis entwickeln, Wissen verbreiten und Innovation ermöglichen.
  5. Monitoring und Berichterstattung aufbauen, Transparenz und Qualität entwickeln.

Nähere Informationen zur ÖPGK und ihren aktuellen Schwerpunktthemen:
https://oepgk.at

Jahresbericht der ÖPGK 2016:
PDF Download (9 MB)

Gesundheitskompetente Sozialversicherung

umsetzende Institutionen:

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, interessierte Sozialversicherungs-Träger, Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau

Kurzbeschreibung:

Die „gesundheitskompetente Sozialversicherung“ möchte den Zugang zu verständlichen Gesundheitsinformationen erleichtern. Zu diesem Zweck wurde eine Methodenbox für die Sozialversicherung eingerichtet, die Best-Practice-Beispiele und Anregungen für mögliche Verbesserungen (beispielsweise Strategien für gelungene Kommunikation) versammelt.

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau startete bereits im Jahr 2015, parallel zur Entwicklung der Methodenbox, mit der Schulung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bis Ende 2017 sollen die Kurse zum Thema „effektive Kommunikation“ in allen Einrichtungen der Versicherungsanstalt abgeschlossen sein.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

2015 wurde die Methodenbox allen Sozialversicherungsträgern zur Verfügung gestellt. Seit 2016 wird Kommunikationsarbeit bei 15 SV-Trägern (9x GKK, SVA, SVB, BVA, VAEB, AUVA, PVA) geleistet: Interessierte SV-Träger werden dabei unterstützt, Prioritäten zu setzen und ausgewählte Methoden umzusetzen.

Nähere Informationen zur gesundheitskompetenten Sozialversicherung:
http://www.hauptverband.at/gesundheitskompetenz

Gesundheitskompetenz-Coachings

umsetzende Institutionen:

Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK), Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB)

Kurzbeschreibung:

Die Gesundheitskompetenz-Coachings fokussieren auf die Stärkung der individuellen Gesundheitskompetenz. Sie unterstützen die Klientinnen und Klienten dabei, sich eigenständig verlässliche Informationen zu beschaffen und diese auch gut verwerten zu können. Zu diesem Zweck wurden nützliche Tipps rund um das Therapeuten-Patienten-Gespräch oder für Internet-Recherchen zu Gesundheitsfragen zusammengestellt, die zum Ausprobieren anregen sollen.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Weitere Sozialversicherungsträger sollen für die Umsetzung der Maßnahme gewonnen werden.

Verbessern der Gesundheitskompetenz von Migrantinnen und Migranten

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium Europa, Integration, Äußeres

Kurzbeschreibung:

Für Menschen mit Migrationshintergrund, die sich im österreichischen Gesundheits- und Versorgungssystem oft nur schwer zurechtfinden, gibt es niederschwellige Angebote wie „MiMi – Mit MigrantInnen für MigrantInnen“: Dabei werden sozial engagierte Migrantinnen und Mitgranten zu Gesundheitslotsinnen und -lotsen ausgebildet. Nach Abschluss des Lehrgangs organisieren sie ehrenamtlich muttersprachliche Informationsveranstaltungen zu Gesundheitsthemen.

Generell sollen der Zugang zu leicht verständlichen Gesundheitsinformationen und die Orientierung im System vereinfacht werden. Langfristig wird dadurch die Erhöhung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit angestrebt.

Ergebnisse aus dem begleitenden Monitoring:

Seit 2012 wurden in Wien insgesamt 113 Lotsinnen und Lotsen in 5 Lehrgängen ausgebildet und in Oberösterreich seit 2014 in 2 Lehrgängen 41 Lotsinnen und Lotsen. Im Jahr 2016 wurden zu den Themen „das österreichische Gesundheitssystem“, „Kindergesundheit“ und „Diabetes“ in Oberösterreich und Wien insgesamt 354 Info-Veranstaltungen durchgeführt. Dabei wurden ca. 3800 Personen erreicht.

Ausbau von außerschulischer Lernförderung für sozio-ökonomisch benachteiligte Gruppen

umsetzende Institutionen:

Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt

Kurzbeschreibung:

Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler ist mit Kosten verbunden, die sozio-ökonomisch benachteiligte Familien schwer oder gar nicht tragen können. Hier greifen verschiedene Modelle außerschulischer Lernförderung wie Lernclubs, Lernhäuser, Lernhilfen und Lerncafés: die Schülerinnen und Schüler werden unentgeltlich und kompetent dabei unterstützt, ihre Klassenlernziele und den Schulabschluss zu erreichen oder Übergänge in andere Schulformen zu schaffen. Die Förderung der allgemeinen Bildung stärkt indirekt auch die Gesundheitskompetenz.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

In Österreich gibt es ca. 215 Einrichtungen, die unentgeltlich Lernförderung anbieten.

Leitung der ursprünglichen Arbeitsgruppe:
Judith delle Grazie (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen; BMGF)

Stellvertretende Leitung der ursprünglichen Arbeitsgruppe:
Beate Wimmer-Puchinger (Ländervertreterin)

Derzeitiger Vorsitz der ÖPGK:
Christina Dietscher (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen; BMGF)

Weitere Mitglieder der ursprünglichen Arbeitsgruppe: (Name, Organisation)

  • Julia Adlgasser, Arbeiterkammer Wien (AK Wien)
  • Magdalena Arrouas, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Werner Bencic, Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK)
  • Günter Diem, Österreichische Gesellschaft für Public Health (ÖGPH)
  • Thomas Diller, Forum österreichischer Gesundheitsarbeitskreise (AKS Austria)
  • Andrea Fried, ARGE Selbsthilfe Österreich
  • Ursula Frohner, Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV)
  • Johanna Geyer, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Verena Grünstäudl, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA)
  • Erhard Höbaus, Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Wasser und Umweltwirtschaft (BMLFUW)
  • Jürgen Horschinegg, Bundesministerium für Bildung
  • Gabriele Jaksch, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD Austria)
  • Michaela Kropatschek, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Sigrid Pilz, Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft (WPPA)
  • Birgit Pirklbauer, Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
  • Johannes Rampler, ARGE Selbsthilfe Österreich
  • Ulrike Schermann-Richter, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Dietmar Schuster, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
  • Jürgen Soffried, Versicherungsanstalt für Eisenbahn und Bergbau (VAEB)
  • Merete Tschokert, Bundesjugendvertretung
  • Ingrid Wallner, Bundeselternverband
  • Elisabeth Zimmerer, Industriellenvereinigung (IV)
  • Aleksander Zilberszac, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)

Expertinnen und Experten:

  • Türkan Akkaya-Kalayci, Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Medizinische Universität Wien, Ambulanz für transkulturelle Psychiatrie für Kinder
  • Christine Binder-Fritz, Zentrum für Public Health, MedUni Wien
  • Brigitte Domittner, Gesundheit Österreich GmbH
  • Clemens Foschi, Caritas Wien
  • Stephan Fousek, Gesundheit Österreich GmbH
  • Andrea Gerstenberger, Österreichisches Jugendrotkreuz
  • Sylvia Groth, Frauengesundheitszentrum Wien
  • Ingrid Kiefer, Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
  • Bärbel Klepp, Verein für Konsumenteninformation
  • Peter Nowak, Gesundheit Österreich GmbH
  • Jürgen Pelikan, Ludwig Boltzmann Institut, Health Promotion Research
  • Hubert Petrasch, Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs
  • Katharina Pils, Sozialmedizinisches Zentrum Sophienspital der Stadt Wien
  • Robin Rumler, Pharmig
  • Klaus Schönbach, Universität Wien, MA Health Communication. Postgraduate Center und Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

(Fertigstellung des AG-Berichts: März 2014)

Zusammenführung der Arbeitsgruppe mit dem Kinder-und Jugendgesundheitskomitee

Um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Österreich zu verbessern, wurde bereits 2011 eine Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie entwickelt. Zusätzlich wurde ein politikfeldübergreifend besetztes Komitee für Kinder- und Jugendgesundheit eingerichtet, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Ministerien, der Sozialversicherung, der Länder, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, der Bundesjugendvertretung und des bundesweiten Netzwerks offene Jugendarbeit (bOJA) zusammensetzte.

Die Arbeiten zum Gesundheitsziel „Gesundes Aufwachsen“, die im Frühjahr 2013 begannen, bauten bewusst auf der bereits bestehenden Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie auf, um Doppelstrukturen zu vermeiden.

Aufgrund der engen inhaltlichen Verbindung beschlossen die Arbeitsgruppe und das Komitee für Kinder- und Jugendgesundheit, sich zusammenzutun und die Synergien für die Fortführung beider Strategien zu nutzen. Das Komitee wurde daher um folgende Organisationen, die bereits Teil der Arbeitsgruppe waren, erweitert: Armutskonferenz, BAG Freie Wohlfahrt und Bundeselternverband.

Detaillierte Informationen über Prozess und Ergebnisse können im Bericht der Arbeitsgruppe nachgelesen werden.

Wirkungsziele

  1. Bewusstsein bei Verantwortlichen für spezielle Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärken.
  2. In der Schwangerschaft und frühen Kindheit das Fundament für langfristige Gesundheit legen.
  3. Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken und dabei Bildung als zentralen Einflussfaktor für Gesundheit nutzen.

MASSNAHMEN (AUSWAHL)

Förderung der Berufsausbildung und Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Kurzbeschreibung:

*) Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr: Mit 1. August 2016 trat ein Gesetz in Kraft, das alle Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu einer weiterführenden Ausbildung verpflichtet, so sie bisher nur die Schulpflicht erfüllt haben und sich dauerhaft in Österreich aufhalten. Die erweiterte Ausbildungspflicht soll die Chancen der Jugendlichen erhöhen, nachhaltig und umfassend am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

*) Clearing und Jugendcoaching, Berufsausbildungs-, Arbeits- und persönliche Assistenz: Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben oder gefährdet sind, die Schule abzubrechen, sowie Jugendliche mit Behinderung oder sonderpädagogischen Förderbedarf sollen bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Zu diesem Zweck kommen verschiedene Coaching- und Assistenzmaßnahmen zum Einsatz.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

  • Anzahl gecoachter Jugendlicher (2015): 612 Personen
  • Anzahl der Inanspruchnahmen von Assistenzen (2015):
    • Berufsausbildungsassistenz: 6.819 Personen
    • Arbeitsassistenz: 4.598 Personen
    • Persönliche Assistenz: 96 Personen

Nähere Informationen zur Förderung der Berufsausbildung und Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen:
https://www.sozialministerium.at/site/Arbeit_Behinderung/Berufliche_Integration

Ausbau des österreichischen Jugendportals

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Familien und Jugend

Kurzbeschreibung:

Das österreichische Jugendportal behandelt Themen, die für junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren relevant sind. Eine redaktionell ausgewählte, regelmäßig aktualisierte und kommentierte Linksammlung soll die Orientierung im Internet erleichtern. Auch Beiträge von Jugendlichen (Youth Reporter) werden hier veröffentlicht.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Zugriffe/Page views: 2014 – 168.632, 2015 – 189.867

Nähere Informationen:
http://www.jugendportal.at

Erweiterung des kostenfreien Kinderimpfprogramms „Schutz vor HPV-Infektionen“

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

Kurzbeschreibung:

Das kostenlose Kinderimpfprogramm, das vor über 20 Jahren ins Leben gerufen wurde, soll hohe Durchimpfungsraten sicherstellen. Mit der Aufnahme der HPV-Impfung in das kostenfreie Kinderimpfprogramm ist Österreich zum Vorreiter in Europa geworden.

HPV steht für Humane Papillom Viren und umfasst eine größere Gruppe von Viren. Vier von fünf Personen stecken sich im Laufe ihres Lebens mit HPV an – meist, ohne es zu wissen oder zu bemerken. Die Impfung, die vor der Entstehung eines Großteils der durch HPV bedingten Krankheiten schützt, wird für alle Mädchen und Buben in der vierten Schulstufe im Rahmen des Schulimpfprogramms angeboten.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

noch in Ausarbeitung

Leitung der ursprünglichen Arbeitsgruppe:
Veronika Wolschlager (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen; BMGF) bis 2013

Stellvertretende Leitung der ursprünglichen Arbeitsgruppe:
Christina Wehringer (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; BMASK) bis 2013

Vorsitzführung seit Zusammenführung mit dem Komitee:
Magdalena Arrouas (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen; BMGF)

Stellvertretung:
Robert Lender (Bundesministerium für Familie und Jugend, BMFJ)

Weitere Mitglieder: (Name, Organisation)

  • Thomas Amegah, Ländervertreter Landessanitätsdirektionen (LSD)
  • Günther Apflauer, Bundesministerium für Bildung (BMB)
  • Theresa Bengough, Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
  • Doris Cekan, Amt der Kärntner Landesregierung
  • Borislava Dimitrijevic, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB)
  • Renate Fally-Kausek, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Andrea Fleischmann, Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
  • Freia Forster, Land Niederösterreich, Initiative „tut gut“
  • Monika Gebetsberger, Amt der oberösterreichischen Landesregierung
  • Johanna Geyer, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Verena Grünstäudl, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA)
  • Christoph Hackspiel, Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit
  • Gabriele Jaksch, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD Austria)
  • Reinhold Kerbl, Landeskrankenhaus Hochsteiermark / Abteilung für Kinder und Jugendliche
  • Daniela Kern, Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
  • Daniela Kern-Stoiber, Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit (BOJA)
  • Verena Krammer, Steiermärkische Gebietskrankenkasse (STGKK)
  • Claudia Krischka, Ländervertreterin Landessanitätsdirektionen (LSD)
  • Margarete Lässig, MA 15 Gesundheitsdienst der Stadt Wien
  • Robert Lender, Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ)
  • Maria Lettner, Bundesjugendvertretung
  • Hubert Löfler, Dachverband Österreichischer Kinder und Jugendhilfeeinrichtungen (DÖJ)
  • Claudia Mark, Amt der Tiroler Landesregierung
  • Heike Mennel-Kopf, Amt der Vorarlberger Landesregierung
  • Cosima Pilz, Umweltbildungszentrum Steiermark (UBZ)
  • Michaela Prischnig, Bundesjugendvertretung
  • Martin Schenk, Armutskonferenz
  • Kathrin Schindelar, Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ)
  • Karin Schindler, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Susanne Schmid, Bundesverband der Elternvereine
  • Peter Scholz, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB)
  • Wolfgang Sperl, Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde Salzburg
  • Robert Thaler, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaf (BMLFUW)
  • Ilana Ventura, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Petra Voelkl, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaf (BMLFUW)
  • Adelheid Weber, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Christina Wehringer, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Monika Wild, BAG freie Wohlfahrt
  • Elisabeth Wilkens, Bundesministerium für Bildung (BMB)
  • Petra Winkler, Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
  • Hedwig Wölfl, die möwe-Kinderschutzzentren

(Fertigstellung des AG-Berichts: November 2015)

In dieser Arbeitsgruppe waren über zwanzig Organisationen mit ihren Expertinnen und Experten vertreten. Zwischen September 2014 und Juni 2015 wurden insgesamt fünf eintägige Workshops abgehalten. Detaillierte Informationen über Prozess und Ergebnisse können im Bericht der Arbeitsgruppe nachgelesen werden.

Wirkungsziele

  1. Bewegungskompetenz zielgruppenspezifisch fördern/erhöhen
  2. Bewegungsfördernde/-liche Lebenswelten schaffen
  3. Netzwerkstrukturen aufbauen und erweitern

MASSNAHMEN (AUSWAHL)

Bewegung in der Schule

umsetzende Institutionen:

Bundesministerium für Bildung und NÖ Gesundheits-und Sozialfonds –Initiative »Tut gut!«

Kurzbeschreibung:

Viele Initiativen engagieren sich – ähnlich wie die beiden nachfolgenden Beispiele – für die Förderung von Bewegung in Schulen.

*) Unter dem Titel „Bewegte Klasse macht Schule“ entwickeln der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds und die Initiative „Tut gut!“ individuelle Konzepte zur Bewegungsförderung. Interessierte Schulen werden bei der Planung, Umsetzung und nachhaltigen Verankerung des Themas „Bewegung“ in der Organisationsstruktur fachlich begleitet und unterstützt.

*) Gesetzliche Änderungen stellen sicher, dass ganztägige Schulformen ausreichend Bewegung in ihr Freizeitprogramm aufnehmen. Zusammen mit den im Lehrplan für „Bewegung und Sport“ vorgesehenen Wochenstunden sollen den Schülerinnen und Schülern damit mindestens fünf Bewegungseinheiten pro Woche zuteilwerden.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

Liegt noch nicht vor

Aktiv gesund durch die Lehre

umsetzende Institutionen:

Arbeitsgemeinschaft für Sport- und Körperkultur in Österreich, Landesverband Niederösterreich (ASKÖ-NÖ)

Kurzbeschreibung:

Das Projekt möchte das Gesundheitsbewusstsein bei Ausbildenden und Lehrlingen stärken: Gezieltes Training soll Haltungsschwächen sowie Rückenschmerzen lindern und Bewegungsmangel entgegenwirken. Von Bewegungsangeboten in der Nähe ihres Wohn- und Arbeitsortes profitieren sowohl die Lehrlinge als auch die niederösterreichischen Sportvereine, die auf diese Weise neue Vereinsmitglieder gewinnen.

Update aus dem begleitenden Monitoring:

noch in Ausarbeitung

Leitung der Arbeitsgruppe:
Thomas Stickler  (Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport; BMLVS)

Stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe:
Eva Eichinger-Vill (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie; BMVIT)

Weitere Mitglieder: (Name, Organisation)

  • Günther Apflauer, Bundesministerium für Bildung (BMB)
  • Veronika Bayer-Balint, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Thomas Dorner, Zentrum für Public Health, MedUni Wien (MUW)
  • Martin Eder, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Bianca Fadler, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
  • Christian Fessel, Wiener Gesundheitsförderung (WiG)
  • Christian Halbwachs, Bundessportförderungsfonds
  • Emanuela Hanes, Städtebund
  • Dorothea Haslinger, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD Austria)
  • Anton Hörtinger, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Gabriele Jaksch, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD Austria)
  • Hassan Kapan, Zentrum für Public Health, MedUni Wien (MUW)
  • Corina Korner, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)
  • Alexandra Koncar, Österreichischer Betriebssportverband
  • Robert Lender, Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ)
  • Florian Matiasek, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
  • Ursula Mortinger, Österreichischer Seniorenrat
  • Nicole Muzar, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD Austria)
  • Martin Neuwirth, Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK)
  • Renate Petschnig, Österreichische Ärztekammer (ÖAK)
  • Elisabeth Pitterman, Seniorenrat
  • Stefan Spitzbart, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB)
  • Ilse Stöger, Land Niederösterreich
  • Klaus Vavrik, Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit
  • Markus Walzl, Niederösterreichischer Gesundheits- und Sozialfonds
  • Anna-Maria Wiesner, Österreichische Bundes-Sportorganisation
  • Monika Wild, BAG freie Wohlfahrt
  • Elisabeth Wilkens, Bundesministerium für Bildung (BMB)
  • Verena Zeuscher, Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)

Über 30 Institutionen sind in dieser Arbeitsgruppe vertreten. Die konstituierende Sitzung fand am 14. April 2016 statt. Bis Herbst 2017 sollen in sechs Workshops, bei denen parallel in drei Subarbeitsgruppen gearbeitet wird, Wirkungsziele und Maßnahmen beschlossen werden.

Zur inhaltlichen Vorbereitung und Unterstützung der Arbeiten führte die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen eine Umfeld- und Stakeholder-Analyse durch.

Leitung der Arbeitsgruppe:
Magdalena Arrouas (Bundesministerium für Gesundheit; BMG)

Stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe:
Andrea Fleischmann (Wiener Gebietskrankenkasse, WGKK)

Weitere Mitglieder: (Name, Organisation)

  • Gernot Antes, Netzwerk Gesunde Städte
  • Johann Bauer, Hilfe zur Selbsthilfe für seelische Gesundheit
  • Irene Burian, Land Niederösterreich, Initiative „tut gut“
  • Andreas Eckwolf, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
  • Gerhard Embacher, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Bianca Fadler, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
  • Christian Fazekas, Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin (ÖGPPM)
  • Doris Formann, Forum österreichischer Gesundheitsarbeitskreise (AKS Austria)
  • Ursula Frohner, Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV)
  • Johannes Gregoritsch, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB)
  • Verena Grünstäudl, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA)
  • Marion Hackl, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD-Austria)
  • Helga Haftner, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF)
  • Julia Hagen, Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK)
  • Beatrix Haller, Bundesministerium für Bildung (BMB)
  • Margot Ham-Rubisch, PatientInnenanwaltschaft
  • Liane Hanifl, Wiener Gesundheitsförderung (WiG)
  • Christoph Heigl, Österreichisches Netzwerk betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF)
  • Herbert Heintz, Hilfe zur Selbsthilfe für seelische Gesundheit (HSSG)
  • Eva-Maria Herzog, Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
  • Helmut Ivansits, Arbeiterkammer (AK)
  • Andreas Karwautz, Österreichische Gesellschaft für Kinder und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP)
  • Günter Klug, pro mente Austria
  • Edwin Ladinser, Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter (HPE)
  • Michaela Langer, Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP)
  • Robert Lender, Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ)
  • Semiramis Macek, Kärntner Gesundheitsfonds
  • Johanna Maringer, Institut für Gesundheitsförderung und Prävention (IfGP)
  • Roland Nagel, BAG freie Wohlfahrt
  • Thomas Niederkrotenthaler, Österreichische Gesellschaft für Public Health (ÖGPH)
  • Elisabeth Pittermann, Österreichischer Seniorenrat
  • Jochen Prusa, Österreichischer Berufsverband der Sozialen Arbeit (ÖBDS)
  • Christa Rados, Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP)
  • Gerlinde Rohrauer-Näf, Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)
  • Martin Schenk, Armutskonferenz
  • Thomas Schwarzenbrunner, Gesundes Oberösterreich/ Land Oberösterreich
  • Gudrun Seiwald, Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK)
  • Martin Skoumal, Pensionsversicherungsanstalt (PV)
  • Martin Sonntag, Industriellenvereinigung (IV)
  • Stefan Spitzbart, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB)
  • Peter Stippl, Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP)
  • Elisabeth Wallner, Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK)
  • Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheit Wien
  • Hedwig Wölfl, Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit

Die Arbeitsgruppe, in der über 20 Institutionen vertreten sind, hat ihre Tätigkeit im Jänner 2017 aufgenommen. Bis Herbst 2017 werden in vier Workshops konkrete Wirkungsziele, Indikatoren und Maßnahmen zum Themenfeld „Umwelt und Gesundheit“ vereinbart.

Leitung der Arbeitsgruppe:
Thomas Jakl (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, BMLFUW)

Stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe:
Sonja Spiegel (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, BMGF)

Weitere Mitglieder: (Name, Organisation)

  • Wilfried Althuber, Städtebund
  • Thomas Amegah, Ländervertreter Landessantitätsdirektion (LSD)
  • Gernot Antes, Netzwerk Gesunde Städte
  • Silvia Baldinger-De-Smet, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Alexandra Bednar, Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK)
  • Renate Cervinka, Berufsverband der PsychologInnen (BÖP)
  • Martin Eder, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Pia Hlava, Ländervertretung Raumordnung und Verkehr/Smart Cities
  • Hans-Peter Hutter, Med Uni Wien/Institut für Umwelthygiene
  • Peter Kranner, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
  • Ernst Lung, Bundesministerium für Verkehr Infrastruktur und Technologie (BMVIT)
  • Semiramis Macek, Kärntner Gesundheitsfonds
  • Michaela Moser, Armutskonferenz
  • Hanns Moshammer, Med Uni Wien / Institut für Umwelthygiene
  • Anna Muner-Bretter, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Gabriele Obermayr, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Kerstin Friesenbichler, Umweltdachverband
  • Christian Rankl, Ländervertreter Verkehr
  • Michael Redik, Ländervertreter Raumordnung
  • Martina Reisner-Oberlehner, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Michael Samek, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Andrea Schnattinger, Umweltanwaltschaft
  • Marion Jaros, Umweltanwaltschaft
  • Michaela Schwaiger, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Christoph Haller, Wirtschaftskammer
  • Andrea Spanischberger, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Susanne Stark, Verein für Konsumenteninformation
  • Maria Uhl, Umweltbundesamt
  • Christina Wagner, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs (MTD Austria)
  • Michael Wolf, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
  • Sarah Zauner, Bundesjugendvertretung
  • Iris Strutzmann, Arbeiterkammer
  • Florian Wukovitsch, Arbeiterkammer
  • Martin Längauer, Landwirtschaftskammer

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